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Über Facebook floriert der illegale Dokumentenhandel

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Januar 2, 2019 views27

Wieder einmal gerät das soziale Netzwerk Facebook mit schlechten Nachrichten in die Schlagzeilen. Diesmal geht es um den illegalen An- und Verkauf von offiziellen Dokumenten der Bundesrepublik Deutschland.

Über Facebook als soziale Plattform ist schon viel geschrieben worden. Gutes wie Schlechtes. Vor allem kam die Plattform wegen des Datenmissbrauchs in die Schlagzeilen, was die Nutzer aber nicht davon abhält, weiter ihr Privat- und Seelenleben dort auszubreiten und der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen. Jetzt ist eine ganz neue Masche publik geworden, mit der Flüchtlinge ihren Aufenthaltsstatus zu Geld machen, indem sie über Facebook ihre offiziellen Reiseausweise an andere Flüchtlinge weiterverkaufen. Damit bekommen Personen eine Aufenthaltserlaubnis, die ihnen ansonsten verwehrt bliebe – Gründe dafür gibt es viele. An erster Stelle stehen abgelehnte Anträge, der Verdacht auf terroristische Aktivitäten und Straftaten. Und wieder einmal zeigt sich, dass die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft von Deutschland in vielfältiger Form mit Füßen getreten wird. In diesem Fall wird der sogenannte Reiseausweis im Internet verscherbelt und die Leute, die hier als „Flüchtlinge“ anerkannt sind, verdienen auch noch viel Geld mit ihren verbotenen Machenschaften, da solche Dokumente zu Preisen von 1.000 – 3.000 Euro gehandelt werden. Bis dato hat Facebook nach offiziellen Auskünften noch nicht auf diese Vorwürfe reagiert, im Gegenteil, das Unternehmen beruft sich auf die formelle Möglichkeit, dass User die Chance haben, bedenkliche Inhalte und Vorgänge der Compliance-Abteilung von FB zu melden. Dann würde das Community Operations Team, wie diese Kontrollinstanz beim Unternehmen genannt wird, sich die Vorwürfe und Bedenken anschauen und gegebenenfalls darauf reagieren. Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)  ist mittlerweile hellhörig geworden und erklärt auf Anfrage: „Wird im Rahmen einer Dokumentenprüfung eine Manipulation festgestellt, dann werden diese Dokumente beim Bundesamt aufbewahrt und das Untersuchungsergebnis an die Polizeibehörden weitergeleitet.“ Doch wenn man nicht weiß, wer seine Papiere im Netz verkauft oder bereits verkauft hat, dann kann man auch nicht eingreifen. Gerne nutzen Flüchtlinge diese unerwartete Einnahmequelle wenn sie das Land wieder verlassen haben und ihren Reiseausweis gewinnbringend verhökern wollen.

Der Reiseausweis ist etwas Besonderes

Wer einen sogenannten Reiseausweis bekommen hat, darf in fast alle EU-Länder ungehindert einreisen, denn  das staatliche Dokument bedeutet Schutz vor Verfolgung, vor Folter und Willkür – ein Papier der Freiheit sozusagen. Statt das es Auflagen gibt, bei Wieder-Ausreise dieses Dokument bei einer Behörde wieder abzugeben, ist genau dieser Umstand nicht klar geregelt und zeigt deutlich, dass die „Politik der offenen Arme“ ein so komplexes Paket darstellt, dass Merkels Alleingang aus 2015, nämlich die Grenzen für Flüchtlinge erst einmal zu öffnen, nicht nur unverantwortlich, sondern auch ökonomisch und organisatorisch komplett intransparent war. Erst jetzt, Jahre später zeigt sich, was diese Bereitwilligkeit für negative Konsequenzen hinter sich herzieht. Folgen, die wir in Deutschland bewältigen müssen, wenn immer wieder terroristische Gefährder ihre böswilligen Pläne schmieden, wenn wir passenden Wohnraum beschaffen müssen, obwohl bei uns die Menschen selbst unter der Wohnungsnot leiden, und vieles mehr. In der Zwischenzeit gibt es also bei Facebook sogenannte geschlossene Gruppen, die in arabischer Sprache über Kauf- oder Verkauf dieser Reisedokumente verhandeln. Wer Zutritt in diese Gruppen erhält, entscheiden sogenannte Administratoren (admins), die natürlich genau darauf achten, wer sich dort anmeldet. Jedenfalls wäre es dringend an der Zeit, dass die Facebook-Verantwortlichen auf Geheiß der deutschen Behörden dort Zugang erhalten, um diese kriminellen Machenschaften auszuräuchern. Es kann nicht sein, dass Personen ein vorübergehende Bleiberecht in Deutschland erhalten, was ihnen nicht zusteht. Das ist einer von vielen Skandalen, die sich in den letzten Jahren im Umfeld von Zuwanderung und Asylverfahren im Lande offenbart haben. Wann endlich die sogenannten „ermittelnden Bundesbehörden“ regulierend tätig werden, steht mal wieder in den Sternen. Ein Frage der Zuständigkeit, ein Akt der Hilflosigkeit oder einfach nur eine Frage der politischen Verantwortung. Am ehesten sollte deas Innenministerium schnellstens tätig werden, um diesem illegalen Dokumentenhandel einen Riegel vorzuschieben. Denn wie man nachlesen kann, sind diese Probleme den Behörden seit Jahren! Bekannt. Auch die für viele wichtige Gesundheitskarte der Krankenkasse für die ärztliche Versorgung wird im Paket mit Reiseausweis und Aufenthaltstitel gerne verhökert und sorgt so für eine willkommene Einnahme. Trotzdem fliegen nach neuester Information immer wieder Flüchtlinge auf, die mit echten Dokumenten einreisen, die allerdings vorher einer anderen Person zugeordnet wurde. So waren es 554 Personen allein 2017, die so den Behörden ins Netz gingen. Dass das natürlich auch in 2018 noch der Fall gewesen ist, versteht sich von selbst, wenn man weiß, wie gute die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Instagram als Multiplikatoren fungieren. Erstaunlich, dass dieser lukrative Dokumenten-Basar auf Facebook bis heute nicht unterbunden wurde.

Wie so oft bei den Flüchtlingen: Junge Männer überwiegen

Wer sich Zugang zu so einer Facebook-Gruppe beschafft hat, der kann sehen, dass 90% der Mitglieder männlich im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sind – ein ähnliches Erscheinungsbild wie bei den zentralen Meldestellen von Flüchtlingen, wo hauptsächlich jüngere Männer anzutreffen sind. Nämlich genau die Bevölkerungsgruppe, die sich bis nach Deutschland durchschlägt, um dann später die Großfamilie im Familiennachzug auch noch ins Land zu holen. Und so zieht der Missbrauch aller Art seine Kreise und sollte irgendwann auch mal dem letzten Kritiker die Augen öffnen, dass nicht größtenteils die armen schutzbedürftigen Flüchtlinge vor unseren Toren und Einwanderungsbehörden vorstellig werden, sondern diejenigen, die sich den Gedanken von Flucht und Umsiedlung zunutze machen, um aus ökonomischen Gründen in Deutschland und Europa einzureisen. Dazu zählen neben den Flüchtlingen aus Nahost, besonders die Afrikaner und auch die Flüchtenden aus Mittelamerika, die zurzeit in den USA über die Grenzen kommen wollen. Der Fluchtgedanke basiert, das muss man einfach objektiv sagen, auf der Tatsache, dass für viele in diesen Jahren offensichtlich die Chance gekommen ist, innerhalb der weltweiten Flüchtlingssituation ihre Chance auf ein neues besseres Leben beim Schopf zu packen. Unter dem Deckmantel der Hilflosigkeit und der Schutzbedürftigkeit. Menschen, die so schäbig agieren, haben weder einen Reiseausweis in Deutschland verdient, noch verdienen sie das Mitgefühl tausender anderer, die von den Medien stets die dramatische Seite von Krieg und Elend vorgegaukelt bekommen, aber nicht die Gerissenheit und Verlogenheit von Menschen, die genau wissen, wie sie die internationale Hilfsbereitschaft für sich ausnutzen können.