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Fünf Gründe, nicht ins Spielcasino zu gehen

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Mai 31, 2019 views18

Jeder weiß, wie man sich in der Spielbank um Haus und Hof spielen kann. Doch Warnungen und wohl meinende Ratschläge sind das eine. Klingen nach Oma. Gewinnen und leben auf der Überholspur ist das andere. Wer ein Mal gewonnen hat, kann es wieder tun. Das ganze Leben ist schließlich lebensgefährlich. Pokern, Roulette, BlackJack – das klingt zugegebenermaßen sexyer als Mühle, Mäxchen oder MauMau. Win or loose. Das ist das pralle Leben wie es ist, mit all seinen Risiken. Das ist nicht nur die Chance auf wirklichen Gewinn und dicke Taschen. Das ist der Glanz der großen weiten Welt. Das ist der Schlüssel zur großen weiten Welt, wenn man erst genug gewonnen hat. Und sexy macht das Geld obendrein.

Nur langweilig handeln, nur auf schwarz oder rot setzen und in kleinen Schritten kontinuierlich die Kohle scheffeln: Solche Tipps machen immer wieder die Runde. Jeder kennt einen, bei dem das funktioniert hat. Und schon manchen in den Ruin geführt.

Sie lesen hier 5 Gründe, warum Sie dennoch die Spielbank am Berliner Los-Angeles-Platz meiden sollten.

  1. Vergessen Sie niemals ihren gesunden Menschenverstand! Betriebe die Spielbank ein Zuschussgeschäft, stiege ihr wohl der Bund der Steuerzahler auf‘s Dach. Auch Lotto funktioniert nur, weil allwöchentlich genügend Millionen Spieler ihren Einsatz vollständig verlieren.
  2. Erfolg steigt zu Kopf: Wer gewonnen hat, muss weiterspielen. Es wäre doch unklug, inmitten der Glückssträhne aufzuhören. Doch auch Misserfolg steigt zu Kopf: Denn verloren haben heißt doch gleichzeitig, so lange weiterzuspielen, bis der Verlust ausgeglichen ist. Wenn es noch was zu verlieren gibt.
  3. Tunnelblick: Immer wieder Gewinner sehen, das motiviert! Das enthebt vom langweiligen und normalen Leben. Wer den Nachbarn einen Hunni schmeißen sieht, will mithalten. Und vergisst leicht, wie sauer er den Hunni verdient hat.
  4. Der Croupier muss kein Betrüger sein um Sie zu ärgern. Er kennt nur die Regeln rückwärts und vorwärts. Sollte er auch. Das ist sein Job. Er muss die Spielbank erhalten und nicht die Zukunft des Spielers. Nachsicht oder zugedrückte Augen wären sein Ende. Anfänger werden häufig besten Wisssens und Gewissens verlieren, allein weil sie diese und jene abstruse Seitenregel nicht kannten, die aber das k.o.-Kriterium war.
  5. Allen die nicht über Regeln sinnen mögen bleiben die Slot-Maschinen. Das schnelle Glück: Münze rein, einen Münzsack kassieren. Manchmal läuft‘s aber auch andersrum. Und wenn nicht, bestimmt beim nächsten Versuch. Bis kein Budget für nächste Versuche mehr da ist.

Spielsucht ist ein böses Wort, das gottlob immer nur die anderen betrifft. Das Ergebnis eines Glücksspiels bestimmt der Zufall. Der Ausgang ist unvorhersehbar. Doch gerade diese unbestimmbare Chance auf einen Gewinn, verbunden mit dem Funken Hoffnung, kann langfristig zur Highway to Hell mutieren: schwer wiegende finanzielle Folgen und zunehmende soziale Isolation, bei der der Spieler die Kontrolle über die Höhe der Einsätze und die Spieldauer verliert.

Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist beim Verlassen der Spielbank der Misthaufen noch da, den der Spieler beim Hineingehen in die Glitzerwelt dort abgestellt hatte. In den meisten Fällen dürfte er jedoch noch höher gewachsen sein.