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US-Präsident Donald Trump und seine Wahlversprechen

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Juli 4, 2017 views762

Washington. Die anderen verschränken die Arme und lauschen mit ironischem Grinsen, wie der Anzugträger da vorne hinter dem Rednerpult von der „Produktionsverlagerung nach Mexiko“ spricht, von „Wettbewerbsfähigkeit“, „Transitionsphase“ und „reiner Geschäftsentscheidung, nichts Persönlichem“. „Yeah, fuck you“, rufen sie. „Buuuuhhh“, rufen sie. „Motherfucker“, rufen sie.

Einer von ihnen hält sein Handy hoch und filmt die Szene. Ohne dieses Video würde es diese Geschichte hier wahrscheinlich nicht geben. Die Fabrik in Indianapolis, deren Schließung der Manager im Video ankündigte, sie wäre geschlossen worden. Die Männer hätten ihre Jobs verloren und würden jetzt zu Hause auf dem Sofa sitzen und sich Sorgen um die Zukunft machen. Dank des Videos hat zumindest ein Teil von ihnen noch Arbeit. Denn die rechtspopulistische Internetseite Breitbart hat es im Februar 2016 bei Youtube gefunden und veröffentlicht. Sie hat Donald Trump darauf gestoßen, er hat dieses Video gesehen und dann, nach seiner Wahl, die Jobs gerettet. So lautet zumindest die Legende.

Die Zahlen sind falsch

Carrier, ein international eher unbekannter Hersteller mittelinteressanter Produkte, Heizöfen und Klimaanlagen, ist seither zum Symbol geworden für Trumps Wahlversprechen: die Re-Industrialisierung Amerikas. Hier in der Fabrik in der Mitte des Landes zeigt sich, ob sich America wieder great machen lässt mit Druck auf einzelne Arbeitgeber und mit protektionistischer Politik gegen die Globalisierung. Donald Trump ist jetzt fast ein halbes Jahr im Amt. Die angebliche Rettung von 1100 Fabrikjobs bei Carrier ist noch länger her. Zeit für einen Ortsbesuch in Indianapolis, wo man besser als anderswo prüfen kann, ob Donald Trump seine Versprechen hält — und überhaupt halten kann.

Im Hauptquartier der Gewerkschaft der Stahlarbeiter in Indianapolis, einem Flachdachbau mit Linoleumfliesen, sitzt Chuck Jones und regt sich auf. Er ist der Chef von United Steelworkers Local 1999, Schnauzbart, Lücke in den unteren Schneidezähnen, 65 Jahre alt. Jones raucht eine Zigarette nach der anderen, momentan ist er bei drei PäckChen am Tag, rote Marlboros. Er haut immer wieder mit der Faust auf den Tisch. In der Faust steckt sein Feuerzeug. Das Feuerzeug knallt auf den Tisch nach jedem seiner Worte.

„Konzern-„, rums, „gier!“ Rums. „Alles nur für den verdammten“, rums, „Shareholder-„, rums, „Value ! “ Rums, rums, rums. „Ich bin so voller Wut. Merken Sie ja.“ Rums.

Er ist der lauteste und prominenteste Kämpfer gegen die Schließung der Carrier-Fabrik – und gleichzeitig gegen Trumps Legende von der angeblichen Rettung der Jobs. Jones‘ Lieblingswörter sind „scheinheilig“ „fuck“ und „Konzerngier“. „Trump hat die Leute hier nur benutzt“, sagt er. „Es geht nur um eins: dass Trump, die Manager und die Aktionäre reicher und reicher werden.“

Im Wahlkampf hatte Trump immer auf Carriers Plan geschimpft, die Produktion von Indianapolis nach Mexiko zu verlagern, bei einer Massenkundgebung nach der nächsten, in einer Twittermeldung nach der anderen: Mit ihm als Präsidenten werde es solche Entscheidungen nicht mehr geben. Auf Carriers Importe aus Mexiko werde er 35 Prozent Zoll schlagen. Wenn er die Wahl gewinne, werde Carrier schon angekrochen kommen und sagen: „Mr. President, Carrier hat sich entschieden, in Indiana zu bleiben.“

Tatsächlich kam es recht ähnlich. Trump wurde Präsident, kurz nach der Wahl rief er beim Chef des Carrier-Mutterkonzerns an. Carrier entschied sich, in Indiana zu bleiben. Trump ließ sich von den Carrier-Arbeitern feiern. Er habe mehr als 1100 Jobs gerettet, sagte er. „Die Leute weinten. Sie sind so glücklich.“ Bloß: Trumps Zahlen stimmen nicht. Rechnet man wohlwollend, hat er knapp 800 Jobs in Indianapolis gerettet. Einen Teil der Jobs aber, die Trump „rettete“, wollte Carrier ohnehin nie verlagern. Die ersten 632 Arbeiter müssen ab diesem Sommer gehen, ein großer Teil der Produktion zieht trotz aller Show nach Mexiko. Eine andere Fabrik im Norden Indianas schließt Carrier komplett, 700 Menschen werden arbeitslos, die Produktion wandert komplett nach Mexiko. Und in den nächsten Jahren wird die Zahl der Arbeitsplätze in Indiana weiter schrumpfen.

Trotzdem hat Carrier im Gegenzug für die Noch-nicht-Totalschließung der Fabrik vom Bundesstaat Indiana Steuererleichterungen in Millionenhöhe und Zuschüsse zu Ausbildungsprogrammen bekom men. Aber Trump ist zufrieden, Carrier lieferte ihm die Schlagzeilen, nach denen er giert. „Er hat sich den Arsch weggelogen“, sagt Jones. Er ist schon allein darüber fassungslos, dass Trump stets davon sprach, wie toll Carriers Klimaanlagenproduktion doch für Indiana sei – dabei stellt Carrier in Indiana gar keine Klimaanlagen her, sondern Heizöfen. Die Klimaanlagen kommen aus Mexiko.

RÜSTUNG STATT MEXIKO

Carrier ist eine Tochter des globalen Industriekonglomerats United Technologies Corporation (UTC), eines Fortune-500-Konzerns mit einem Börsenwert von knapp 97 Mrd. Dollar. Der Vorstandschef, Gregory Hayes, ist ein Finanzmann, der bei seinem Antritt 2014 Kostensenkungen versprach, um den vom UTC-Aktienkurs wenig begeisterten Shareholdern die Laune zu heben: „Was auch immer wir tun müssen, um den ShareholderValue zu verbessern, werden wir tun egal wie schwierig es wird.“

Ein Opfer des Sparprogramms sollte die Fabrik in Indianapolis sein, in der seit Jahrzehnten Öfen gefertigt wurden. Die Arbeiter verdienten gutes Geld damit, wenn es um Fabrikjobs ging, war Carrier einer der besten Arbeitgeber der Region. Das aber macht das Werk sehr, sehr viel teurer als in Mexiko, wo die Arbeiter die Arbeit nicht für 23 Dollar, sondern für 3 Dollar pro Stunde erledigen. Also wollte Hayes die Produktion verlagern. Als Chef eines börsennotierten Konzerns fühlte er sich dazu quasi verpflichtet. Die Globalisierung, sagt er, lasse sich nicht aufhalten. Wer nicht den billigsten Produktionsort wähle, sei schnell abgehängt.

Um zu verstehen, warum Hayes die Heizofenfabrik trotzdem zumindest teilweise in Indianapolis ließ, muss man das weitere Geschäft von UTC betrachten. UTC ist vor allem ein Rüstungskonzern, der Milliardenverträge mit der US-Regierung geschlossen hat. Mit ihnen verdient der Konzern das Zigfache dessen, was er mit der Schließung der Fabrik hätte sparen können. Zumal Trump versprochen hat, das Militär zu stärken und mehr in neue Flugzeuge und andere Technik zu investieren — genau, was UTC herstellt. Als Trump ihn kurz nach der Wahl anrief, traf Hayes eine Entscheidung: Ein paar Carrier-Jobs in Indianapolis zu lassen schmerzt nicht so sehr, wie den Präsidenten der Vereinigten Staaten gegen sich aufzubringen. „Wir haben die richtige Entscheidung für das Business getroffen“, sagt er.

Gewerkschaftsboss Jones meint: „Wir sind schon dankbar für die Rolle, die Trump gespielt hat. Aber für die Leute hat sich niemand interessiert. Es ging nur ums Geld.“ Die Carrier-Fabrik in Indianapolis ist ein beigefarbener Sandsteinbau. Auf dem riesigen, halb leeren Parkplatz stehen verbeulte Mittelklassewagen. Um 11.30 Uhr hat die Frühschicht Mittagspause, dann holen sie ihr Mittagessen bei Sully’s Bar & Grill auf der anderen Straßenseite, einer Kneipe mit schmuddeligem Tresen und Budweiser-Leuchtreklame. Die vorbestellten Hamburger, Chickenwings und Pommes warten in weißen Styroporbehältern. „Früher kamen noch mehr Carrier-Leute“, sagt die Barkeeperin. „Und sie blieben manchmal eine Weile und machten Witze. Vor allem donnerstags, wenn es die Lohnschecks gab.“ Heute haben die Carrier-Leute die Köpfe gesenkt, schnappen sich das Essen und gehen schnell wieder.

„Es ist alles so traurig“, sagt Derek, der zwar einen Nachnamen hat, ihn aber wie alle anderen Arbeiter nicht in der Presse lesen will. „Wissen Sie, ich arbeite gern hier, ich bin stolz darauf, Dinge mit den Händen zu machen. Aber wie es jetzt weitergeht? Keine Ahnung.“

„Ich habe schon einen neuen Job“, sagt sein Kollege Logan, „ich ziehe nach Los Angeles, ich binjung und habe keine Familie. Aber es tut mir so leid für die älteren Leute.“ Chris, ein Dritter, klagt, dass die Stimmung in der Fabrik so mies ist, dass niemand mehr ordentlich arbeitet. „Ich glaube nicht, dass hier in vier Jahren noch jemand einen Job hat.“

Carrier hat Trump versproChen, 16 Mio. Dollar in die Fabrik in Indianapolis zu investieren. Die Arbeiter haben sich erst darüber gefreut, ein Teil der Maschinen ist veraltet und trägt Mitschuld daran, dass die Fertigung teurer ist als in Mexiko, wo brandneue Produktionsanlagen stehen. Doch dann merkte die Belegschaft, dass die Millionen vor allem in Automatisierung fließen werden. Und Automatisierung bedeutet: weniger Arbeit für Menschen.

„Wenn du einen Job hast, für den man nur wenige Fähigkeiten braucht, dann bist du nicht sicher, egal wo“, sagte UTC-Chef-Hayes in einem Interview. Im Prinzip gehe es bei den Öfen nur darum, ein paar Schrauben reinzudrehen – und das könnten sowohl die Arbeiter in Mexiko als auch Maschinen. Die Fabrik in Indianapolis ist profitabel, aber eben längst nicht so profitabel wie in Mexiko. Und die meisten Ofen- und Klimaanlagen-Wettbewerber haben ihre Produktion fast komplett ins Ausland verlagert. Carrier selbst betreibt schon seit 1969 ein Werk in Mexiko, das mehr als doppelt so groß ist wie das in Indianapolis. Es tue ihm ja leid um die Arbeiter in Indiana, sagte UTC-Chef Hayes im Herbst. Aber die Kräfte der Globalisierung ließen sich nicht aufhalten. „Die Vorzüge des Freihandels sind für fast jeden offensichtlich.“

Hochtechnologie? Fehlanzeige!

Es stimmt: Das 60 Mrd. Dollar schwere Heizofen- und Klimaanlagengeschäft ist seit Langem globalisiert. Es geht nicht gerade um Hochtechnologie, und die Teile, aus denen die Geräte bestehen, kommen ohnehin schon aus China, Thailand oder Mexiko. Der Unterschied zwischen den Herstellern liege kaum in der Qualität der Produkte, erklärte Kyle Peters vom Marktforscher Freedonia dem Magazin „Businessweek“. „Es gibt nicht viele Industriegeheimnisse, die den einen Hersteller besser machen als den anderen.“

Die Kunden entschieden nach Preis, nach Qualität des Handelsnetzwerks und der Wartungsfirmen. Carrier sieht deshalb keine Vorteile einer Produktion im Heimatland. Nur die Forschungsabteilung mit ihren rund 400 Jobs, also die Ingenieure mit der guten US-amerikanischen Ausbildung, wollte der Konzern in Indianapolis belassen.

Für Jones, den Gewerkschafter, ist die Globalisierung nicht unvermeidbar, die Produktionsverlagerung kein Zwang – sondern „Konzerngier“, schließlich habe die Fabrik doch Gewinne geschrieben. „Kann es nicht irgendwann mal genug sein? „, fragt er und regt sich auf über das 16 Mrd. Dollar schwere Aktienrückkaufprogramm, das U TC angesetzt hat, um die Aktionäre zu beglücken. „Irgendwann werden es sich die Arbeiter nicht mehr gefallen lassen, dass diese obszönen Gewinne immer auf unserem Rücken gemacht werden. Irgendwann werden wir aufhören, uns von Randthemen wie dem Waffenrecht ablenken zu lassen, und für einen Kandidaten stimmen, der wirklich für unsere Interessen ist.“ Jones hat Hillary Clinton gewählt, widerwillig. Er hätte sich Bernie Sanders als Kandidaten der Demokraten gewünscht.

An der Wand des verrauchten Gewerkschaftszimmers hängt ein Bild von Sanders und Jones Arm in Arm. „An Chuck: Danke für alles, was du tust“, hat Sanders darauf gekritzelt. Beide tragen einen Aufkleber auf der Brust: „Wir kämpfen für Amerikas Jobs.“ Bloß schrumpft Jones‘ Gewerkschaft seit Jahren, weil die Werke schließen. Früher hatte sie Mitglieder in Dutzenden Fabriken in der Region, heute gerade noch in zwölf. Nächstes Jahr, wenn in der Nähe der Kugellagerhersteller Rexnord dichtgemacht haben wird, werden es nur noch elf sein. Und die Zukunft von Carrier ist auch ungewiss. Jones glaubt nicht, dass U TC die Fabrik in Monterrey in Mexiko langfristig nicht voll auslasten wird, nur um die Jobs in Indianapolis zu erhalten.

Früher konnten sich die Carrier-Arbeiter einen bescheidenen Wohlstand leisten: ein Häuschen, ein Auto in der Einfahrt, vielleicht sogar die Studiengebühren für die Kinder. Doch in den vergangenen Jahren hat die Stahlgewerkschaft immer mehr Zugeständnisse machen müssen, um möglichst viele Arbeitsplätze zu halten, die Leute mussten immer länger arbeiten für immer weniger Geld. Auch als Carrier die Schließungspläne ankündigte, hat Jones mit seinen Gewerkschaftskollegen noch einen Lohnverzicht angeboten. Insgesamt wären Einsparungen von 21 Mio. Dollar möglich gewesen. Aber die Werksleitung wollte nicht verhandeln. In Mexiko würden sie 65 Mio. Dollar pro Jahr einsparen, haben sie ihm gesagt und den Vorschlag eine „noble Geste“ genannt, erzählt Jones. Und: „Was auch immer ihr tut, mit 3 Dollar Stundenlohn könnt ihr nicht mithalten.“

Was jetzt kommt, sei der Niedergang der gesamten Region, glaubt Jones. „Wir sind irgendwann aus der Mittelklasse in die Unterschicht gerutscht. Den amerikanischen Traum kannst du heute nicht mehr schaffen mit einem Fabrikjob.“ Mit jedem Job, der verschwindet, verschwänden auch Kunden des Friseursalons, des Supermarkts, von Sully’s Bar. Neue Jobs gebe es kaum, zumindest keine, mit denen sich eine Hypothek abbezahlen ließe. Um das Carrier-Werk herum stehen vor allem große Lagerhallen von Amazon und Target, sie suchen per Pappschild nach Arbeitskräften, aber sie zahlen meist kaum die Hälfte von Carrier. „Erst ist das Auto weg, dann das Haus, dann die Frau“, sagt Jones. „Kommen Sie mal in vier Jahren wieder, dann hängen vor all den Häusern hier Zwangsversteigerungsschilder.“

DIE VERGESSENE FABRIK

Gleich um die Ecke des CarrierWerks hat der Niedergang schon begonnen. Hier schließt Rexnord, der Kugellagerhersteller, gerade die Fabrik, 350 Arbeiter verlieren ihre Jobs. „Das passiert überall im Land. Nicht mehr länger!“, twitterte Trump über Rexnords Entscheidung im Dezember, unternahm aber nichts. „Diese verdammte Willkür“, schimpft Susan Cropper. „Wieso hilft er den einen und den anderen nicht?“ Sie arbeitet für Carrier in Huntington, im Werk für Steuerungselektronik. Die vergessene Fabrik. 700 Jobs im Norden Indianas, die Trump nicht rettete. Cropper ist 55 Jahre alt, sie hat ihr halbes Leben hier gearbeitet. Spätestens im Dezember ist Schluss. Die Ironie der Geschichte: Cropper hat Trump gewählt. „Ich wollte jemanden, der Washington mal richtig aufmischt, nicht wieder so einen korrupten Be rufspolitiker“, sagt sie. Und sie hat ihm geglaubt, dass er Amerikas Jobs rettet. „Er hat uns ein Versprechen gemacht. Aber er liegt genauso im Bett mit den CEOs wie alle anderen.“ Jetzt sieht sie zu, wie Carrier die Produktionsmaschinen nach und nach auseinanderbauen lässt und nach Mexiko verschifft. „Es tut weh“, sagt sie. „Wir waren immer stolz, für Carrier zu arbeiten.“ Sie hat immer wieder Überstunden gemacht, manchmal stand sie nachts um zwei Uhr in der Fabrik, wenn ein Sonderprojekt fertig werden musste. Sie hatte einmal 17 Jahre am Stück keinen einzigen Krankheitstag. Als sie und ihre Kollegen eine ganze Lieferung mit 35 000 fehlerhaften Teilen aus dem Schwesterwerk in Mexiko reparieren mussten, haben sie nur gegrinst und sich an die Arbeit gemacht. „Wir sind besser, aber die sind billiger“, sagt sie. „Jetzt schmeißt uns der Konzern einfach in die Gosse.“

Als die Anzugträger in Croppers Fabrik verkündet haben, dass die Produktion nach Mexiko abwandert, als sie von „Wettbewerbsfähigkeit“, „Transitionsphase“ und „reiner Geschäftsentscheidung, nichts Persönlichem“ sprachen, sind Cropper und ihre Kolleginnen und Kollegen nicht einmal wütend geworden, keiner hat geflucht, erzählt sie. „Keiner hat ein Wort gesagt, es war totenstill. Wir sind nach Hause gefahren und haben geweint.“